Medienökonomie 2014

 

 

 
 
 

 

 

 

 

Wir danken für einen sehr gelungenen Kongress!

Die nächste Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie der DGPuK
findet vom 15. bis 17. Oktober 2015 in Zürich statt.

Schnittstellen (in) der Medienökonomie – Digitale Interaktion mit Medienpolitik, Medienrezeption und Medieninformatik in Theorie und Praxis

Medienökonomie bewegt sich an der Schnittstelle von Kommunikationswissenschaft auf der einen Seite und Wirtschaftswissenschaft auf der anderen Seite. Alte Gräben dazwischen werden kleiner, der stete inhaltliche Diskurs lässt Verbindungen entstehen. Heinrich (2010) und Kiefer (2005) haben diese Dichotomie mit ihren Normen aus der jeweiligen Perspektive fundiert herausgearbeitet. Innerhalb der Kommunikationswissenschaft steht die Medienökonomie manchmal ein wenig abseits. In den Wirtschaftswissenschaften sind die Medienökonomik als Teil der Industrieökonomie und die Medienbetriebslehre als Teile der Managementlehre Forschungsfelder unter vielen.
Gelegentlich wird eine Verbindung zwischen ökonomischer und publizistischer Logik in Form einer „Integrativen Medienökonomie“ (Altmeppen/Karmasin 2003) angeregt. In diesem inter- und transdisziplinären Umfeld bietet der Brückenschlag zu anderen Disziplinen vielfältige gegenseitige Anregungen, mittels derer sich auch die medienökonomische Forschung weiterentwickeln kann. In diesem Sinne haben die „Schnittstellen der Medienökonomie“ zwei Bedeutungsebenen: einerseits aus institutioneller Sicht Schnittmengen mit anderen Wissenschaftsdisziplinen und andererseits aus inhaltlicher Sicht spezifische Fragestellungen zu digitalen Medien, die im Umfeld von Benutzer-, Hardware- und organisatorischen Schnittstellen relevant sind.